Magyar Vizsla vom Poisenwald
Schön, dass Du den Weg auf unsere Webseite gefunden hast.
Auf den folgenden Seiten haben wir alle wichtigen Informationen über uns, unsere Hunde und unsere kleine Liebhaberzucht zusammengefasst. Wenn auch nicht jagdlich ausgebildet, so züchten wir den Magyar Vizsla doch mit Qualität, Besonnenheit und ganz viel Herz.
Für ganz Neugierige
10 Dinge, die jeder über Magyar Vizsla wissen sollte
- Sie erobern Dein Herz im Sturm
- Ihre Rute ist ihre stärkste Waffe
- Sie bringen Dich zum Lachen, auch wenn Dir eigentlich nach Weinen zumute ist
- Sie liegen grundsätzlich dort, wo Du langlaufen möchtest
- Sie fordern von Dir immer 100% und geben Dir dafür 1000
- Langeweile ist mit ihnen ein Fremdwort
- Sie wissen immer, wo Deine Schuhe sind, vorzugsweise tragen sie sie Dir hinterher
- Sie gehen mit Dir, egal wohin, hauptsache an Deiner Seite
- Sie wissen ganz genau, wenn Sie Blödsinn gemacht haben und gucken dann so mitleidig, dass Du ihnen nicht wirklich böse sein kannst
- Das Leben mit ihnen kann anstrengend sein, aber wenn sie dann im unpassensten Moment mal wieder glauben, dass sie mindestens so klein wie ein Chihuahua sind und versuchen, sich auf Deinem Schoß zusammen zu rollen, bist Du der glücklichste Hundebesitzer ever und weisst, dass sie jede Anstrengung wert sind
News
- 2021-05 Unerwartet wurde unser kleiner Rüdemann Akela nach 5 Tagen in seinem neuen Zuhause zu uns zurückgebracht. Nach viel Überlegen und Abwägen hat schließlich das Herz entschieden und auch Akela wird zukünftig unser kleines Hunderudel bereichern.
- 2021-04-20 Die Zeit bis zum Auszug der Welpen ist viel zu schnell vergangen. Hier werden wir jetzt in Zukunft von der Entwicklung unserer Nachwuchshündin Abby berichten.
- 2021-02-10 Unser A-Wurf wurde geboren. 3Hündinnen und 4 Rüden. Wir sind überglücklich!
- 2021-01-21 Heute feiert unser Ömchen ihren 14. Geburtstag! Happy Birthday meine verrückte Vischeltante. Zur Feier des Tages habe ich Bella mal wieder gewogen und den Baumfang gemessen. Sie wiegt jetzt stolze 25,2kg (+3.9kg zum Startgewicht) und ihr Baumfang beträgt jetzt 66cm (+14 cm). Ausserdem haben wir heute mit Temperatur messen begonnen, damit wir gegen Ende der Trächtigkeit den Temperaturabfall, und damit den Beginn der Geburt, erkennen können
- 2021-01-07 Jetzt ist es offiziell! Wie erwarten Welpen um den 09. Februar herum. Heute wurde Bellas wohlgehütetes Geheimnis beim Ultraschall gelüftet. Wir haben 6 kleine Herzen sehen können und ein 7. noch vermutet. Wir freuen uns wahnsinnig und ab jetzt laufen die Vorbereitungen für die anstehende Geburt und Welpenzeit auf Hochtouren :-)
- 2020-12-24 Wir wünschen allen Freunden, Bekannten und Interessenten frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2021. Für uns wird es, hoffentlich, ein spannendes Jahr mit der Geburt und Aufzucht unseres A-Wurfes. Am 07.01.2021 wird Bellas Geheimnis, das sie bisher gut hütet, gelüftet. Wir sind sehr gespannt auf den Ultraschalltermin.
- 2020-12-18 Bella hat heute ihre erste Impfung gegen das canine Herpesvirus erhalten. Die 2. Impfung bekommt sie dann kurz vorm Geburtstermin.
- 2020-12-08 und 2020-12-10 Bella war auf Rüdenbesuch. Wir sind sehr gespannt, ob es geklappt hat. In ca. 4 Wochen wissen wir mehr!
- 2020-11-24 die Läufigkeit ist da, jetzt heisst es, abwarten und beobachten. Ab nächster Woche starten wir mit der Progesteronwertbestimmung
- 2020-11 Als wüsste mein Mädchen, dass wir darauf warten, lässt sie sich natürlich Zeit mit ihrer Läufigkeit, aber wir harren geduldig aus und warten darauf, dass es los geht
- 2020-10 Wir warten mit Spannung auf Bellas Läufigkeit
Jagdhunde in der Rettungshundearbeit
Die optimale Beschäftigung für Jagdhunde ist die Jagd. Jagdhunde werden zu ausgezeichneten Rettungshunden aber eben auch durch die jagdlichen Anlagen, insbesondere das ausdauernde Stöbern für die Flächensuche oder das intensive, konzentrierte Verfolgen einer Spur für das Mantrailing.
Stundelange Einsätze auch ohne tatsächlichen Suchenerfolg (im Einsatz) werden ausdauernd abgearbeitet, ebenso wie es von einem Jagdhund bei der Jagd nach Wild verlangt wird.
Auch das Verweisen von Wild durch Bellen oder den Bringselverweis lassen sich auf das Anzeigen eines Menschen übertragen. Natürlich erfordert es etwas Geschick von Ausbilder und Hundeführer die Jagd nach Wild auf die "Jagd" nach menschlichem Geruch "umzupolen". Kleine Apporteinheiten, die als Bestätigung eingebaut werden, passen ebenfalls zum ursprünglichen Jagdgebrauch.
Auf unsere ungarischen Damen bezogen können wir sagen, dass ihre Augen strahlen, wenn sie merken, dass es mal wieder los geht und sie "ihre Art der Jagd", eben etwas abgewandelt, ausleben dürfen. Ihr vizslatypisches Bedürfnis, die Aufgaben gemeinsam mit ihrem Hundeführer zu lösen, sehen wir als Vorteil an, wenn der Mensch diese Eigenschaft richtig zu nutzen weiß. Wer einen Hund sucht, der den Menschen hintendran eigentlich nicht braucht, dem raten wir, gerade für die Rettungshundearbeit, von einem Magyar Vizsla ab.
Folgendes soll bitte nicht als Kritik verstanden werden, es soll nur aufzeigen, dass sich die Verwendung einer Hunderasse halt an Gegebenheiten anpassen lässt.
Ursprünglich wurde der Magyar Vizsla als Falknerhund gezüchtet. Sein Jagdgebiet war (und ist auch heute noch) die ungarische Puzsta. Die weite, grasbedeckte Steppe ist optimaler Lebensraum für jegliches Nieder- und Federwild. Die Bedingungen dort sind nicht mit den Jagdbedingungen hier bei uns zu vergleichen, so dass auch ein Vizsla, der hier in Deutschland als Jagdgebrauchshund geführt wird, nicht mehr das tut, wofür er ursprünglich einmal gezüchtet wurde. Letztendlich wurde das Jagdverhalten des Magyar Vizslas durch Zuchtauslese angepasst, (Härte/Wildschärfe/Sicht- und Spurlaut) um den Vizsla, auch hier bei uns, als Allrounder arbeitsfähig zu machen.
Unsere Alternative ist die Rettungshundearbeit und der Vizsla kann mit seiner guten Nase und seinem ausdauerndem Arbeitswillen unserer Meinung nach auch darin fantastische Arbeit leisten, wie auch in vielen anderen alternativen Aufgaben, wie z.B. der Dummyarbeit oder anderen Spürhundeaufgaben (z.B. Bettwanzen- oder Schimmelspürhund)
Rasseportrait - Der Magyar Vizsla
Unser Zuchtgedanke
Folgende Webseiten empfehle ich jedem, der sich für einen Magyar Vizsla interessiert und etwas über den international geltenden Rassestandard erfahren möchte: (Das Abschreiben fremder Texte liegt mir einfach nicht :-))
http://www.fci.be/de/nomenclature/KURZHAARIGER-UNGARISCHER-VORSTEHHUND-VIZSLA-57.html
Ein sehr schöner Bericht ist auch folgender:
https://wildundhund.de/magyar-vizsla-der-rote-aus-der-puszta/
Da wir unsere Hunde nicht jagdlich führen, ist es uns nicht möglich unter dem VUV (Verein für ungarische Vorstehhunde) zu züchten, dem einzigen Zuchtverein in Deutschland den der VDH (und damit die FCI) als zuchtbuchführenden Verein anerkennt.
Mindestens das Bestehen einer jagdlicher Anlagenprüfung (HZP - Herbstzuchtprüfung) ist zwingend erforderlich, um die Zuchtzulassung im VUV erhalten zu können.
Eine reine Showlinie, wie es diese bereits für andere Jagdhunderassen gibt, wird unter dem VUV für den Magyar Vizsla nicht geführt, und das ist auch gut so.
Eine sehr gute Alternative zu einer reinen Showlinie ist unserer Meinung nach die Variante des Schweizer Magyar Vizsla Clubs (FCI).
Dieser bietet auch Vizsla-Züchtern, die ihre Hunde nicht jagdlich führen, eine Möglichkeit, die Zuchtzulassung für ihre Hunde zu erhalten, mittels einer Ankörungsprüfung. Wesenstest und Zusatzübungen sind auch ohne Arbeit am Wild möglich (Schleppe/Fährte, Verlorensuche und dem Verhalten im Wasser).
Aber wir leben nicht in der Schweiz und müssen daher einen anderen Weg wählen.
Unser Zuchtansinnen ist nicht der Aufbau einer reinen Showlinie, da unsere Hunde als Gebrauchshunde gearbeitet werden, nur eben nicht für die Jagd auf Wild.
Wir züchten den Magyar Vizsla nach international geltendem Rassestandard (nach Form), mit anderen Wesens- und Arbeitsprüfungen, die, von den Grundanforderungen her, der Jagd nicht völlig unähnlich sind.
Eine besondere Herausforderung ist hier die Rüdenauswahl. Dabei ist es uns wichtig, dass mindestens die Elterntiere des Rüden über die zuchtrelevanten Arbeitsprüfungen (jagdlich) verfügen, da wir uns die Arbeitsbereitschaft, insbesondere durch die jagdlichen Anlagen, die diese Hunde mitbringen, für den Rettungshundegebrauch zu Nutzen machen wollen.
Es wird spannend zu sehen, ob sich in den zukünftigen Generationen auch die "Suche nach menschlichem Geruch" weiter verankern lässt.
Die Ahnentafeln, die unsere Welpen erhalten werden, erkennen VUV/VDH und damit die FCI nicht an. Dadurch können Welpen aus unserer Zucht auf keinen jagdlichen Verbandsprüfungen (z.B. VJP, HZP usw). in Deutschland geführt werden. Brauchbarkeitsprüfungen sind allerdings möglich, so dass generell auch die jagdliche Verwendung eines Welpen aus unserer Zucht nicht ausgeschlossen ist.
Mein Mann ist selbst Jäger und würde hier in unseren sächsischen Wäldern nicht bevorzugt den Vizsla zur Jagd verwenden.
Es gibt nur geringe Niederwildbestände und diese werden kaum bejagt. Gleiches gilt für die Jagd auf Federwild. Für die Jagd auf Schwarzwild, wie es hier häufig bejagt wird, gibt es andere Jagdhunderassen, die wir für geeigneter halten.
Die Weiblein vom Poisenwald
Ein Zeitungsartikel, der mir bei der Suche für unseren Zwingernamen zufällig über den Weg lief und mich zum Schmunzeln brachte...
Erschienen in der sächsischen Zeitung am 30.01.2003 von Heinz Fiedler
Von den Waldweiblein spricht heute kaum noch ein Mensch. Das war vor Jahr und Tag ganz anders. Damals nahmen die geheimnisvollen Wesen, die sich mitunter am Windberg und im Poisenwald, aber auch in der Lausitz und in den Kammlagen des Erzgebirges zeigten, im Reich der einheimischen Sagen einen Spitzenplatz ein....
Hier der Link zum Originalartikel:
https://www.saechsische.de/plus/die-weiblein-vom-poisenwald-595326.html
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